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Die Anschaffung eines Tresors kann durchaus sinnvoll sein. Es muss nicht immer nur Bargeld sein, das vor Eindringlingen geschützt werden will. Die Liste von wertvollen Dingen ist deutlich länger. Für die einen ist es der alte Familienschmuck, der sich schon über Generationen im eigenen Besitz befindet und an die nächsten Generationen weiter gegeben werden soll. Für die anderen sind es wichtige Dokumente Papiere, Tagebücher oder auch Kunstwerke, die den notwendigen Schutz erhalten sollen.
Inzwischen sind es aber auch immer häufiger Speichermedien, die einen enormen Wert haben und daher absolut sicher aufbewahrt werden müssen. Wenn man sich erst einmal für einen Tresor entschieden hat, stellt sich die Frage, was für ein Modell passend ist und wo man es am besten aufstellt. Die Produktpalette ist groß, die Sicherheitsstufen unterschiedlich. Von Tresoren mit nur einigen Millimetern dicken Wänden bis hin zu wahren Kolossen mit Wänden bis zu 20 cm kann sich der Kunde entscheide. Eine wichtige Frage ist auch die nach dem Schließmechanismus. Es gibt Tresoren mit Schlüsseln, mit mechanischen und elektrischen Zahlenschlössern. Die Wahl für ein Schloss mit einer Kombination ist häufig genau richtig. Damit sich der Tresor auch nach einem Feuer, wenn das Zahlenfeld womöglich beschädigt wurde, noch öffnen lässt, ist in den meisten Fällen auch das Aufschließen mit einem Notschlüssel möglich.
Bei der Wahl der richtigen Kombination sollte man vorsichtig sein. Sie sollte so kompliziert sein, dass ein Einbrecher sie nicht leicht durch wenige Versuche herausfinden kann. Geburtsdaten oder Hochzeittages sind daher eher ungeeignet, um sich effektiv zu schützen. Zudem sollte man die Kombination nicht auf einen Zettel schreiben und irgendwo verstecken. Die Gefahr, dass die Kombination entdeckt wird, ist zu groß. Am schwersten macht man es Dieben, wenn man sie gar nicht erst in Versuchung geraten lässt. Ein Tresor mitten im Wohnzimmer ist weit einladender als einer, der sich unauffällig in der Ecke eines Raumes befindet, wo man ihn auf den ersten Blick womöglich gar nicht sieht.